So, der Dachdecker hat angefangen.
Ich habe echt noch nie, nie, nie jemanden erlebt, der seinen Lehrling so anbläst.
Das ist nicht normal!
Am Ende vom Tag sieht der Azubi richtig geschlagen aus. Hut ab, dass er noch jeden Tag mit seinem Meister zusammen arbeitet, ich hätte schon gekündigt.
Vor zwei Tagen war es mir zu dumm, da habe ich ihm gesagt, dass sein Umgangston doch sehr rüde wäre. Da sagt dieser Testosteronspeicher zu mir, dass er das auch so gelernt hätte und das Wort des Meisters wäre Gesetz. Nö, is klar, sagte ich zu ihm. Darauf sah ere mich doch sehr verwundert an und wollte weiter ausholen. Mein, Sicher, hat ihn dann doch gestoppt.
So, bin gespannt was er so als nächstes raushaut.
Donnerstag, 24. Mai 2012
Freitag, 11. Mai 2012
Handwerker1.1
Liegt es an meinem schlechten Karma ,oder ist der Dachdecker,sagen wir mal,einfach nur anders?
Gestern habe ich den ganzen Tag gewartet,auf die Telefonnummer.Heutemorgen,um acht Uhr ,rief ich ihn schon an,damit ermir heute die Nummer schickt. Ja, wollte er direkt machen. Bis jetzt ist hier noch keine Nummer angekommen.Aber vielleicht sucht er ja den weißen Briefkasten.
Gestern habe ich den ganzen Tag gewartet,auf die Telefonnummer.Heutemorgen,um acht Uhr ,rief ich ihn schon an,damit ermir heute die Nummer schickt. Ja, wollte er direkt machen. Bis jetzt ist hier noch keine Nummer angekommen.Aber vielleicht sucht er ja den weißen Briefkasten.
Donnerstag, 10. Mai 2012
Handwerker
Es geht los!(das war jetzt nicht freudig frohlockend,sondern bereits schon schwer genervt!)
Der Dachdecker brauchte geschlagene vier Anläufe(4) um uns ein Angebot zu schreiben,indem er die Fenster berücksichtigt hat, die wir uns ausgesucht haben. Ein Angebot ist erst garnicht bei uns angekommen, sondern in einen, O-Ton, weißen Briefkasten geworfen worden.Ob das denn nicht der unsere gewesen sei? Nein,der unsere ist in der Haustüre und nicht weiß!
Richtig charmant, der Gute.
Jetzt beginnt das nächste Drama. Herr L.möchte gerne Solarkollektoren auf dem Dach anbringen.
Der Dachdecker benötigt dafür aber den Aussendienstmitarbeiter der Solarfirma. Gut, sagte Herr L., dann machen Sie doch bitte einen Termin für Samstagst mit ihm aus. Der Herr von der Solarfirma kommt aber Samstags nicht zu Kunden, da hat er frei. Herr L.arbeitet aber so bis 20 Uhr.Da hat der Herr sicher auch schon frei und Morgens, so vor acht Uhr fängt er bestimmt nicht an,da wäre Herr L.noch zu Hause. Ich habe den Dachdecker gebeten mir die Telefonnummer zu zu mailen,mailen klappt ganz gut,damit ich den Solarmann selber anrufe. Bei meinemGlück schickt mir der Dachdecker jetzt erst mal die Nummer von seiner Oma.
Der Dachdecker brauchte geschlagene vier Anläufe(4) um uns ein Angebot zu schreiben,indem er die Fenster berücksichtigt hat, die wir uns ausgesucht haben. Ein Angebot ist erst garnicht bei uns angekommen, sondern in einen, O-Ton, weißen Briefkasten geworfen worden.Ob das denn nicht der unsere gewesen sei? Nein,der unsere ist in der Haustüre und nicht weiß!
Richtig charmant, der Gute.
Jetzt beginnt das nächste Drama. Herr L.möchte gerne Solarkollektoren auf dem Dach anbringen.
Der Dachdecker benötigt dafür aber den Aussendienstmitarbeiter der Solarfirma. Gut, sagte Herr L., dann machen Sie doch bitte einen Termin für Samstagst mit ihm aus. Der Herr von der Solarfirma kommt aber Samstags nicht zu Kunden, da hat er frei. Herr L.arbeitet aber so bis 20 Uhr.Da hat der Herr sicher auch schon frei und Morgens, so vor acht Uhr fängt er bestimmt nicht an,da wäre Herr L.noch zu Hause. Ich habe den Dachdecker gebeten mir die Telefonnummer zu zu mailen,mailen klappt ganz gut,damit ich den Solarmann selber anrufe. Bei meinemGlück schickt mir der Dachdecker jetzt erst mal die Nummer von seiner Oma.
Samstag, 5. Mai 2012
Richtungswechsel
Hier in der Stadt gibt es einen gläubigen Muslimen, der gerne auch in der Fußgängerzone gen Mekka betet und neugierigen Kindern versucht seinen Glauben mit Sätzen wie, Allah liebt Dich, näher zu bringen.
Mich stört der Gute nicht. Wenn es ihm Freude bereitet, dann soll er es für seinen Seelenfrieden gerne tun. Es ist nichts anderes als die Zeugen Jehovas oder militante Christen, die die Abtreibung mit dem Holocaust vergleichen.( Ja, dass gab es hier. Ein extra Aufsteller mit einem bärtigen Mann davor.Er konnte mein Entsetzen nicht verstehen, aber versparch für mich zu beten. Es war wirklich schrecklich!)
Alle wollen sie verlorene Seelen retten und auf ihre Seite ziehen. Nur ihr Weg bringt die wahre Erlösung, einen Platz im Himmel und die Nähe Gottes.
Er betete wieder auf dem Bürgersteig, im Regen. In direkter Nachbarschaft zur Synagoge und der daneben liegenden Kirche.
Nur sein Gesäß und seine Schuhsolen waren von Weitem sichtbar. Langsam fuhren wir mit dem Auto in seine Richtung.
Herr L. " Der betet falsch, der muss sich umdrehen. Dass ist nicht Osten!"
Ich liess das Seitenfenster runter.
" Bitte, sie müssen schon Richtung Mekka beten.Das ist in die andere Richtung."
Er lächelte, drehte sich um und betete weiter.
War das jetzt ein Test? Oder benötigt er wirklich einen Kompass?
Mich stört der Gute nicht. Wenn es ihm Freude bereitet, dann soll er es für seinen Seelenfrieden gerne tun. Es ist nichts anderes als die Zeugen Jehovas oder militante Christen, die die Abtreibung mit dem Holocaust vergleichen.( Ja, dass gab es hier. Ein extra Aufsteller mit einem bärtigen Mann davor.Er konnte mein Entsetzen nicht verstehen, aber versparch für mich zu beten. Es war wirklich schrecklich!)
Alle wollen sie verlorene Seelen retten und auf ihre Seite ziehen. Nur ihr Weg bringt die wahre Erlösung, einen Platz im Himmel und die Nähe Gottes.
Er betete wieder auf dem Bürgersteig, im Regen. In direkter Nachbarschaft zur Synagoge und der daneben liegenden Kirche.
Nur sein Gesäß und seine Schuhsolen waren von Weitem sichtbar. Langsam fuhren wir mit dem Auto in seine Richtung.
Herr L. " Der betet falsch, der muss sich umdrehen. Dass ist nicht Osten!"
Ich liess das Seitenfenster runter.
" Bitte, sie müssen schon Richtung Mekka beten.Das ist in die andere Richtung."
Er lächelte, drehte sich um und betete weiter.
War das jetzt ein Test? Oder benötigt er wirklich einen Kompass?
Dienstag, 3. April 2012
Hormone?
Ist es der zunehmende Mond oder sind es die Hormone, die mich so gereitzt werden lassen?! Ich bin so was von genervt! Anton versuchte heute kopfüber aus dem Hochstuhl auszusteigen. Darauf hin fiel mir der Hochstuhl auf den dicken Zeh und ich hatte das meckernde Kind im Arm. Er wollte wohl das Risiko.
Dann in der Spielgruppe, eigentlich sollte Anton dort alleine hin, da er aber lange krank war fangen wir noch mal mit der Eingewöhnung an, ging mir diese, ich kann es kaum anders formulieren, nervig doofe Erzieherin auf den Geist. Herr L. hat es zur zeit auch nich leicht. Er bekommt die volle Breitseite ab, egal ob er was dafür kann oder nicht. Und wenn ich an die nahenden Handwerker denke, dann könnte ich nur noch schreien! Wieder irgendwelche Testosteron geschwängerten Männer! Aber sie bekommen wenigstens ein Dixie-Klo. Dort können sie dann nach Lust und Laune ihren Männlichkeitsriten frönen und von mir aus im Stehen die Plastikwände anpinkeln. Der ausgesähte Rasen keimt schon. Hoffentlich hat ihn jetzt nich der Frost erledigt, darüber wäre ich auch sehr erbost! Es ist Frühling!
Dann in der Spielgruppe, eigentlich sollte Anton dort alleine hin, da er aber lange krank war fangen wir noch mal mit der Eingewöhnung an, ging mir diese, ich kann es kaum anders formulieren, nervig doofe Erzieherin auf den Geist. Herr L. hat es zur zeit auch nich leicht. Er bekommt die volle Breitseite ab, egal ob er was dafür kann oder nicht. Und wenn ich an die nahenden Handwerker denke, dann könnte ich nur noch schreien! Wieder irgendwelche Testosteron geschwängerten Männer! Aber sie bekommen wenigstens ein Dixie-Klo. Dort können sie dann nach Lust und Laune ihren Männlichkeitsriten frönen und von mir aus im Stehen die Plastikwände anpinkeln. Der ausgesähte Rasen keimt schon. Hoffentlich hat ihn jetzt nich der Frost erledigt, darüber wäre ich auch sehr erbost! Es ist Frühling!
Dienstag, 27. März 2012
Todesstrafe
Heute, im Radio, hörte ich, dass 90 000 Menschen weltweit zum Tode verurteilt sind.
90 000 Menschen!
Ist das nicht beängstigend?
Wieviele Menschen sind davon unschuldig, oder wegen Belanglosigkeiten verurteilt?
Wieviele Menschen mussten und müssen ihr Leben auf Grund von religösen Eiferern oder ihrem Geschlecht lassen?
Wieviele Menschen wurden staatlich ermordet, weil sie nicht die gleiche politische Aufassung wie die regierende Partei teilten?
Wie oft führten rassistische Vorurteile zu einer Verurteilung?
Gibt es eine gerechte Todesstrafe?
Ist sie gerechtfertigt bei Mördern?
Und wer darf eigentlich über Leben und Tod entscheiden?
Ist das Aufgabe der Gesellschaft?
Oder ist es die Aufgabe jedes einzelnen? Du hast einen geliebten Menschen von mir umgebracht, jetzt entscheide ich ob Du weiterleben darfst.
Wohin führt so eine personenbezogene Rechtssprechung?
Wie würde ich mich entscheiden? Könnte ich den Schmerz, die Trauer und den Zorn vergessen und objektiv handeln? Vielleicht wäre es für mich auch eine Genugtuung zu wissen, dass dieser Mensch nie wieder frei sein wird, nie wieder leben wird, dass er seine Tat mit der gleichen Währung bezahlt.
Doch bin ich dann nicht ein Mörder? Ein staatlich geschützter und gesellschaftlich akzeptierter Mörder?
Gerne würde ich sagen können, nein, ich würde ihn weiterleben lassen, es würde mir reichen, wenn er sein Leben lang eingesperrt bleibt. Aber das kann ich nicht! Ich kann mich nicht von dem Hass-und Rachegedanken frei sprechen. Dass erschreckt mich! Gibt es für mich doch eine gerechte Todesstrafe?
Oder messe ich mit zweierlei Maßstäben? Dass ist das Leben der anderen und das ist mein Leben. Dass sind meine geliebten Menschen und das sind die geliebten Menschen der anderen.
Für mich ist die Todesstrafe unmenschlich !
Auch wenn ich mich nicht frei sprechen kann von dem Rachegedanken.
Sie hat werder einen präventiven Einfluss auf weitere Gewalttaten , noch bringt sie dass Leben der ermordeten Menschen zurück.
Eine Gesellschaft sollte für solche abscheulichen Gewalttaten eine lebenslange isolierte Einzelhaft vorsehen, ohne die Möglichkeit bei guter Führung Vergünstigungen zu erhalten. Lebenslang sollte Lebenslang sein und nicht auf 15 Jahre begrenzt werden.
90 000 Menschen!
Ist das nicht beängstigend?
Wieviele Menschen sind davon unschuldig, oder wegen Belanglosigkeiten verurteilt?
Wieviele Menschen mussten und müssen ihr Leben auf Grund von religösen Eiferern oder ihrem Geschlecht lassen?
Wieviele Menschen wurden staatlich ermordet, weil sie nicht die gleiche politische Aufassung wie die regierende Partei teilten?
Wie oft führten rassistische Vorurteile zu einer Verurteilung?
Gibt es eine gerechte Todesstrafe?
Ist sie gerechtfertigt bei Mördern?
Und wer darf eigentlich über Leben und Tod entscheiden?
Ist das Aufgabe der Gesellschaft?
Oder ist es die Aufgabe jedes einzelnen? Du hast einen geliebten Menschen von mir umgebracht, jetzt entscheide ich ob Du weiterleben darfst.
Wohin führt so eine personenbezogene Rechtssprechung?
Wie würde ich mich entscheiden? Könnte ich den Schmerz, die Trauer und den Zorn vergessen und objektiv handeln? Vielleicht wäre es für mich auch eine Genugtuung zu wissen, dass dieser Mensch nie wieder frei sein wird, nie wieder leben wird, dass er seine Tat mit der gleichen Währung bezahlt.
Doch bin ich dann nicht ein Mörder? Ein staatlich geschützter und gesellschaftlich akzeptierter Mörder?
Gerne würde ich sagen können, nein, ich würde ihn weiterleben lassen, es würde mir reichen, wenn er sein Leben lang eingesperrt bleibt. Aber das kann ich nicht! Ich kann mich nicht von dem Hass-und Rachegedanken frei sprechen. Dass erschreckt mich! Gibt es für mich doch eine gerechte Todesstrafe?
Oder messe ich mit zweierlei Maßstäben? Dass ist das Leben der anderen und das ist mein Leben. Dass sind meine geliebten Menschen und das sind die geliebten Menschen der anderen.
Für mich ist die Todesstrafe unmenschlich !
Auch wenn ich mich nicht frei sprechen kann von dem Rachegedanken.
Sie hat werder einen präventiven Einfluss auf weitere Gewalttaten , noch bringt sie dass Leben der ermordeten Menschen zurück.
Eine Gesellschaft sollte für solche abscheulichen Gewalttaten eine lebenslange isolierte Einzelhaft vorsehen, ohne die Möglichkeit bei guter Führung Vergünstigungen zu erhalten. Lebenslang sollte Lebenslang sein und nicht auf 15 Jahre begrenzt werden.
Montag, 12. März 2012
Heute,
stand ich vor dem Kleiderschrank. Da zog Anton eine Box heraus, in der ich ein zu klein gewordenes Glitzertop aufbewahre. Es hat Größe 34 ! Ich sah es mir wehleidig an, entriss es meinem Sohn und stopfte es weg. Größe 34! Früher dachte ich immer, ich wäre zu dick, wenn mein Gesäß in Größe 38 passt. Jetzt muss ich leider sagen, und in Ermangelung an Sport, dass es die 40er erreicht hat. Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich war früher ein Hungerhaken und habe bei Antons Schwangerschaft 30 kg zugelegt. Ja, dreißig, um es noch einmal in Worte zu fassen. Davon sind jetzt noch 5 kg übrig. Traurig bin ich nicht darüber, doch nervt es mich, dass ich fast alle Anziehsachen weggeben kann, da ich sie mittlerweile sprenge. Meine schönen Jeans sind zu Muffinhosen geworden, es quillt über den Bund.
Die ganze Figur hat sich durch die Schwangerschaft verändert.
Aber ein Lächeln konnte ich mir nicht verkneifen. Denn die 30 kg können wieder erreicht werden und die Ausrüstung dazu liegt im oberen Bereich vom Schrank. Alles fein säuberlich aufbewahrt.
Dann sah ich meinen quitschvergnügten Sohn an, der mit dem Kleiderbügel kämpfte. Im Oktober wird er nicht mehr alleine sein und ich werde sehrwahrscheinlich wieder bald platzen.
Ich freue mich!
Die ganze Figur hat sich durch die Schwangerschaft verändert.
Aber ein Lächeln konnte ich mir nicht verkneifen. Denn die 30 kg können wieder erreicht werden und die Ausrüstung dazu liegt im oberen Bereich vom Schrank. Alles fein säuberlich aufbewahrt.
Dann sah ich meinen quitschvergnügten Sohn an, der mit dem Kleiderbügel kämpfte. Im Oktober wird er nicht mehr alleine sein und ich werde sehrwahrscheinlich wieder bald platzen.
Ich freue mich!
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